Wie kann und sollte die Erinnerung an die jüdische Geschichte im Stadtraum aussehen?

Podiumsgespräch im Rahmen von "Mapping Memories - All together NOW"

Fr. 22.03.24 / 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Goldener Apfel, An der Staufenmauer 11, 60311 Frankfurt am Main

Frankfurts Judengasse war einst ein weithin wahrgenommenes Zentrum jüdischen Lebens in Europa und insbesondere für seine Gelehrsamkeit bekannt. Ein Großteil der materiellen Spuren dieser Geschichte wurde gewaltsam aus dem Stadtraum verdrängt – einzig ein Gewölbekeller unter dem Haus an der Staufenmauer 11 und die Fundamente von fünf Häusern der Judengasse blieben erhalten. Wie kann und sollten öffentliche Formen der Erinnerung an die besondere jüdische Geschichte Frankfurts im Stadtraum aussehen? Welche Überlegungen und Pläne gibt es bereits zu dem historischen Areal neben der mittelalterlichen Staufenmauer? Was sind Utopien für die Zukunft?

Über diese und weitere Fragen spricht die Direktorin des Jüdischen Museums Prof. Dr. Mirjam Wenzel mit dem Stadtplanungsdezernenten, Prof. Dr. Markus Gwechenberger, dem Direktor des Architekturmuseums Peter Cachola Schmal und der niederländisch-israelischen Architektin Meitar Tewel.

In englischer und deutscher Sprache.

Anmeldung: anmeldung@metahubfrankfurt.de

"Mapping Memories - All together NOW" ist das dritte und vorerst letzte Festival im Rahmen von METAhub Frankfurt, einem interdisziplinären Kooperationsprojekt des Jüdischen Museums Frankfurt mit dem Archäologischen Museum Frankfurt und dem Künstler*innenhaus Mousonturm. Es verbindet zwei Orte, deren jüdische Geschichte aus dem heutigen Stadtraum gewaltsam verdrängt wurden – den Börneplatz und die Judengasse –, und lädt zu einer multiperspektivischen Auseinandersetzung mit jüdischer Kultur ein.

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