Ein jüdischer Don Quijote

Der Roman „Die Reisen Benjamins des Dritten“ von Scholem J. Abramowitsch. Mit Dr. Susanne Klingenstein und Rainer Weiss

So. 24.11.19 / 19:00 Uhr

Buchcover "Die Reisen Benjamins des Dritten" von Scholem J. Abramowitsch
Buchcover "Die Reisen Benjamins des Dritten" von Scholem J. Abramowitsch © Hanser Verlag

Veranstaltungsort: Museum Judengasse Frankfurt, Battonnstrasse 47, 60311 Frankfurt am Main

Benjamin lebt in einem jüdischen Nest in der Ukraine im Jahr 1854. Er hasst die Enge seines Dorfes und seiner Ehe, liebt alte Reiseberichte und träumt von einer eigenen triumphalen Reise auf den Spuren Alexanders des Großen, von der er berühmt und als Erlöser der russischen Juden zurück kehren wird. Er verführt seinen Freund Senderl dazu, mit ihm heimlich wegzulaufen. Gemeinsam reisen sie wie Don Quijote und Sancho Panza von Missgeschicken verfolgt durch die jüdische Provinz.

Der satirische Roman „Die Reisen Benjamins des Dritten“ von Scholem Jankew Abramowitsch erschien erstmals 1878 in Wilna. Sein Witz hat Abgründe. Die Übersetzerin, Literaturwissenschaftlerin und Spezialistin für jiddische Literatur Susanne Klingenstein stellt die Neuausgabe in einer Lesung vor. In einem begleitenden Gespräch unterhält sie sich mit dem Verleger Rainer Weiss über die Aktualität des Romans.

Um Anmeldung unter: info@juedischesmuseum.de wird gebeten.

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro

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