Was heißt Gegenwartsbewältigung?

Podiumsgespräch mit Prof. Dr. Tanja Thomas, Prof. Dr. Fabian Virchow, Tom David Uhlig, Hannah Peaceman, moderiert von Dr. Meron Mendel und Dr. Mirjam Wenzel

Di. 26.02.19 / 10:21 Uhr

Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart © Neofelis Verlag
Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart © Neofelis Verlag

Veranstaltungsort: Museum Judengasse Frankfurt, Battonnstrasse 47, 60311 Frankfurt am Main

Die Entrechtung und Ermordung der europäischen Juden ist Bestandteil deutscher Familiengeschichte, bleibt als solche aber häufig unbenannt. Zugleich prägt die Schoa das Lebensgefühl von Juden in Europa. An den Zivilisationsbruch zu erinnern, gehört europaweit zur Staatsräson, wird jedoch zunehmend von Rechtspopulisten in Frage gestellt. Mit einer Rhetorik der Täter-Opfer-Umkehr gelingt es den Rechtspopulisten Schuldabwehr-Antisemitismus und Ängste vor dem vermeintlich Fremden zu mobilisieren. Inwieweit wirkt hier die Vergangenheit fort? Welche neuen Bündnisse stehen dem entgegen?

Anlässlich des Erscheinens der neuen Ausgabe von „Jalta – Jüdische Positionen zur Gegenwart“ diskutieren die Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Tanja Thomas, der Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Fabian Virchow, die Politologin Hannah Peaceman und der Psychologe Tom David Uhlig über diese und andere Fragen. Das Gespräch wird von Dr. Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank, und Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museums, moderiert.

Um Anmeldung wird gebeten unter: info@juedischesmuseum.de

Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 2,50 Euro

In Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank und der Zeitschrift „Jalta – Jüdische Positionen zur Gegenwart“ Anmelden Termin speichern Anfahrt