Schimpfwörter und Stereotype – Antisemitismuserfahrungen im Schulkontext

Lehrerfortbildung am 7. Mai im Museum Judengasse

Wie kommt es, dass 73 Jahre nach dem Holocaust „Du Jude“  ein weit verbreitetes Schimpfwort auf deutschen Schulhöfen ist? Wie fatal ist das Problem und aus welchen Komponenten besteht es? Wie nehmen Juden Antisemitismus wahr und welche Diskrepanz besteht zur Sicht der Lehrkräfte? Welche Formen des Antisemitismus sind im schulischen Alltag präsent? Welche Stereotype sind importiert und welche „hausgemacht“? Wie lässt sich israelbezogener Antisemitismus erkennen und was sind die Grenzen des Legitimen in den Debatten über Israel? Was sind die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Rassismus und Antisemitismus? Wie werden die Gegenstandsbereiche gegeneinander ausgespielt?
Die Ergebnisse und die daraus resultierenden pädagogischen Handlungskonsequenzen der aktuellen empirischen Studie zum Antisemitismus „Mach mal keine Judenaktion“ (Frankfurt UAS, 2018) stehen im Mittelpunkt der Fortbildung.

Dienstag, 7. Mai 2019, 14.30–17.00 Uhr
Museum Judengasse, Battonnstr. 47, Frankfurt am Main
Referentin: Ricarda Theiss
Leitung/Anmeldung: manfred.levy@stadt-frankfurt.de