Mein Großvater im Jeep sitzend: Gesprächsabend zur Ausstellung „Unser Mut: Juden in Europa 1945-48“ (ausgebucht)

Abraham de Wolf und David Dilmaghani im Gespräch mit Prof. Dr. Mirjam Wenzel

Do. 02.12.21 / 19:00 Uhr

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main

Unter den vielen Jüdinnen und Juden, die nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa lebten, befanden sich auch Remigranten und Angehörige der alliierten Streitkräfte. Sie kamen als Soldaten, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen wie auch als Händler und Akademiker in das zerstörte Nachkriegsdeutschland und beteiligten sich am Wiederaufbau staatlicher und zivilgesellschaftlicher Strukturen in den beiden deutschen Staaten.

Abraham Hyatt traf als Mitglied eines Spezialkommandos des US Marine Corps noch vor Kriegsende in Frankfurt ein. Sein Auftrag bestand darin, Unterlagen und Produktionsstätten der deutschen Luftfahrtforschung sicherzustellen. Hyatt wurde später Wissenschaftler bei der NASA und war am Apollo-Programm beteiligt.

Hasghil Khochsima kam im Jahr 1953 als junger Mann aus Teheran nach Frankfurt und ließ sich später mit seiner Familie hier nieder. Als Ingenieur arbeitete er bei den US-amerikanischen Streitkräften, als polyglotter Händler bereiste er ganz Europa. Sein Lebensweg verbindet den persischen Kulturraum mit jüdischem Kosmopolitismus.  

Über die transnationalen Biografien ihrer abenteuerlustigen Großväter sprechen der Rechtsanwalt Abraham de Wolf und der Leiter des Dezernatsbüros für Kultur und Wissenschaft, David Dilmaghani, mit der Direktorin des Museums, Prof. Dr. Mirjam Wenzel.

Anmeldung unter: besuch.jmf@stadt-frankfurt.de
Kosten: 5 € / ermäßigt 2,50 €; begrenzte Teilnehmerzahl

Bitte beachten Sie: Für die Teilnahme an der Veranstaltung gilt die 2G-Regelung plus Maske.

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