Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel

Öffentliche Führung durch die Ausstellung im Hochbunker an der Friedberger Anlage

So. 10.07.22 / 11:30 Uhr

Blick in die Ausstellung "Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel"
Die Ausstellung "Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel" im Hochbunker an der Friedberger Anlage Frankfurt

Veranstaltungsort: Hochbunker an der Friedberger Anlage, Friedberger Anlage 5/6, 60314 Frankfurt am Main

Das Frankfurter Ostend hatte im Jahre 1895 mit etwa 45 Prozent den höchsten Anteil an jüdischer Bevölkerung in der Stadt, viele davon osteuropäische Zuwanderer. Die größte Synagoge Frankfurts wurde im Jahre 1907 an der Friedberger Anlage festlich eingeweiht. Es gab soziale und religiöse Ein- richtungen wie Thora-Schulen, Suppenküchen, Krankenhäuser und Kindergärten. In der NS-Zeit wurde der Stadtteil ein Zufluchtsort für jüdische Menschen aus dem Umland Frankfurts. Die Großmarkthalle war 1941/1942 Ausgangspunkt der Massendeportationen. Nach dem Krieg entwickelten sich im Ostend langsam neue Anfänge jüdischen Lebens.

Die Ausstellung "Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel", untergebracht in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, beleuchtet diese Geschichte. Die Führung durch die Ausstellung dauert 60 Minuten.

Bitte melden Sie sich bis spätestens werktags (Montag bis Freitag), 12 Uhr, vor dem gewünschten Termin an. Kontakt: besuch.jmf@stadt-frankfurt.de. Die Anmeldung ist erst gültig, wenn Sie eine Bestätigung per Mail erhalten haben.​​​​​​​

Der Eintritt ist frei.

Termin speichern