"Sicher sind wir nicht geblieben"

Laura Cazés stellt ihr neues Buch vor und spricht über Jüdischsein in Deutschland

Do. 29.09.22 / 19:00 Uhr

© S. Fischer
© S. Fischer

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Frankfurt, Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main

Was bedeutet es, heute in Deutschland jüdisch zu sein? Für ihr Buch hat Laura Cazés zwölf jüdische Autorinnen und Autoren gebeten, ihre Sicht auf das Leben in Deutschland, aber auch auf das „Jüdischsein“ zu beschreiben. Entstanden sind sehr persönliche, vielschichtige Essays, nicht ohne Wut, aber auch nicht ohne Hoffnung. Unter anderem von Mirna Funk, Daniel Donskoy, Richard C. Schneider, Erica Zingher und Shahrzad Eden Osterer.

Wenn über jüdisches Leben in Deutschland gesprochen wird, dann vor allem bezogen auf die Schoah und Antisemitismus. Damit aber werden Jüdinnen und Juden zu Objekten von Themen, die zwar untrennbar verbunden sind mit dem Land, in dem sie leben. Ihr eigenes Leben mit all seinen Realitäten taucht in gesellschaftlichen Diskursen allerdings kaum auf.

Laura Cazés beobachtet jüdische Gegenwart in Deutschland, schreibt und spricht darüber und ist auch selbst ein Teil davon. Ihr Kernthema ist die Diversität jüdischer Lebenswelten in Deutschland und deren Wahrnehmung. Sie arbeitet für die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland.

Wir bitten um Anmeldung bis Mittwoch, 28. September 2022, an: besuch.jmf@stadt-frankfurt.de

Eintritt: 10 €, ermäßigt: 5 €

Die Ausstellung „Rache. Geschichte und Fantasie“ ist bis zu Beginn der Veranstaltung geöffnet.

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