Überreste aus der 1938 zerstörten Börneplatzsynagoge Frankfurt

METAhub Frankfurt

Stadtgeschichte performativ erfahrbar machen

Das Jüdische und das Archäologische Museum entwickeln für METAhub gemeinsam digitale Angebote, die sich aus unseren Sammlungen speisen, unsere Objekte wieder im Stadtraum verorten und in erzählerischer Form zugänglich machen.

In den ersten Projektphasen konzentrieren wir uns bei METAhub auf drei Orte im Frankfurter Stadtraum, deren historische Bedeutung weit über die Stadtgrenzen hinaus reicht: die mittelalterliche Kaiserpfalz Franconofurd, die frühneuzeitliche Judengasse und die 1938 zerstörte Börneplatzsynagoge.

Börneplatzsynagoge Frankfurt

In der Reichspogromnacht wurde die orthodoxe Synagoge am Börneplatz – auch Horowitz-Synagoge genannt – zerstört. Das Archäologische Museum präsentiert die im Sommer 1990 freigelegten Überreste des Thoraschreins, dessen Aussehen sich bislang lediglich anhand historischer Texte und Fotografien rekonstruieren ließ. METAhub begleitet die Ausstellung mit einer eigenen Website.

Kooperation

Überreste aus der 1938 zerstörten Börneplatzsynagoge Frankfurt
Überreste aus der 1938 zerstörten Börneplatzsynagoge Frankfurt. Der Börneplatz ist einer von drei Orten im Stadtraum, die im Mittelpunkt des Projekts METAhub stehen.

Das Projekt basiert auf einer neuartigen Form der Zusammenarbeit zwischen Museumskurator*innen, -dokumentar*innen und Dramaturg*innen auf der einen und Medienkünstler*innen auf der anderen Seite. Wir machen Museumsobjekte in Augmented Reality an ihrem einstigen Ort erlebbar. Gemeinsam mit dem Künstlerhaus Mousonturm und dem NODE Verein laden wir Künstler*innen ein, mit den digitalisierten Kulturgütern performative Interventionen im Stadtraum vorzunehmen und unsere Anwendung sowie unsere nachnutzbaren Daten weiterzuentwickeln.

"METAhub Frankfurt – Museums, Education, Theatre, Arts – Kultur im digitalen und städtischen Raum" wird gefördert im Programm Kultur Digital der Kulturstiftung des Bundes, durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain sowie durch Mittel des Dezernats für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main. Es ist ein Kooperationsprojekt des Jüdischen Museums Frankfurt, des Archäologischen Museums Frankfurt und des Künstlerhauses Mousonturm in Partnerschaft mit dem NODE Verein zur Förderung Digitaler Kultur e.V.