Reise an kein Ende der Welt (Bild aus der Ausstellung)
Rückblick

Reise an kein Ende der Welt

Judaica aus der Gross Family Collection Tel Aviv / 22.11.2001 - 24.02.2002

Seit der Zerstörung des Zweiten Tempels im Jahre 70 wurde die Diaspora für fast 2.000 Jahre die zwingende Existenzform für die Judenheit. Seit dem frühen Mittelalter machten sich Reisende auf den Weg ans „Ende der Welt”, um nach jüdischen Enklaven zu fahnden und der Welt von ihrer erstaunlichen Existenz zu berichten.

Gleich wohin sie reisten, fanden sie immer eine jüdische Welt vor, die zwar auf vielen Ebenen der eigenen fremd sein konnte, aber im Prinzip immer auch die eigene Welt war. Was sie fanden, war das Eigene im Fremden und damit auch das Fremde im Eigenen. Ihre jeweilige Reise wurde damit keine „Reise ans Ende der Welt”, sondern eine „Reise an kein Ende der Welt”. Die Ausstellung zeigt in ungewöhnlichen Installationen über 100 Judaica aus 33 jüdischen Gemeinden von London bis Cochin / Indien aus der Gross Family Collection in Tel Aviv, die eine der bedeutendsten und umfangreichsten Privatsammlungen von Judaica in der Welt ist.

Ausstellungsort:
Jüdisches Museum Frankfurt

Heute geschlossen

  • Eintrittspreise noch offen

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Bertha-Pappenheim-Platz 1, 60311 Frankfurt am Main

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