Erinnerungsstätte an der Frankfurter Großmarkthalle

Führungen und Workshos an der Erinnerungsstätte ab Klasse 9

Von 1941 bis 1945 nutzte die Geheime Staatspolizei den Keller der Großmarkthalle als Sammelplatz für Jüdinnen und Juden, die deportiert werden sollten. Nahezu 10.000 Menschen wurden von hier aus mit Zügen gewaltsam in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt und ermordet. Auf diese Ereignisse und die Bedeutung des Ortes verweist die Erinnerungsstätte an der Großmarkthalle, die sich auf dem Gelände der Europäischen Zentralbank befindet. Sie kann im Rahmen folgender Angebote besucht werden:

Thematische Einführung mit anschließendem Rundgang
Dauer ca. 2,5 Stunden

Workshops mit Rundgang
Dauer ca. 4 Stunden
1. Die Deportationen – ein Überblick
2. Die Deportationen – wer hat davon profitiert?
3. Erinnern: Welche Formen des Erinnerns gibt es und wie wirken sie auf uns?

Anmeldung unter: Tel: 069-212 35000; E-Mail: Besuch.JMF@stadt-frankfurt.de

Kosten: Führungen: 3 Euro pro Person; Workshops: 6 Euro pro Person

Hier finden Sie Unterrichtsmaterialien zur Geschichte der Deportationen aus Frankfurt 1941-1945 (PDF).