Lichtbau des Jüdischen Museums ist im November geöffnet

Dienstags bis sonntags von 10-18 Uhr

Der Lichtbau ist der neueste Bau des renommierten Architekturbüros Staab Architekten aus Berlin. Er birgt im Inneren einen lichtdurchfluteten Raum, der sich dem öffentlichen Raum der Stadt zuwendet. Das Jüdische Museum Frankfurt versteht diesen Raum als einen öffentlichen Ort, der kostenfrei betreten werden kann und mit freiem W-LAN in großzügig gestalteten Foyers zum Verweilen einlädt.

Bestandteil dieses öffentlichen Orts sind eine öffentlich zugängliche Bibliothek sowie Räume für die Museumsgastronomie und den Museumsshop. Diese wurden an die von Rachel Salamander gegründete Literaturhandlung und FLOWDELI GmbH verpachtet, die eigens ein milchig-koscheres Speisen- und Getränkekonzept erarbeitet hat. Beide bieten im November dienstags bis freitags von 11 bis 15 Uhr Waren zum Mitnehmen an.

Die öffentliche Georg Heuberger Bibliothek

Die öffentliche Bibliothek ist nach dem Gründungsdirektor des Jüdischen Museums benannt und umfasst einen 130 m² großen Lesesaal, der in Eschenholz verkleidet ist und sich zum Stadtraum mit einem großen Fenster öffnet. Hier können etwa 25.000 Publikationen eingesehen werden. Bequeme Sitzmöbel laden Kinder, Jugendliche und Familien ein, Kinder- und Jugendbücher, Graphic Novels, Nichtbuchmedien und Spiele zur jüdischen Geschichte und Kultur kennen zu lernen.

Der Zugang zur Bibliothek erfolgt über den Eingang des Museums am Bertha-Pappenheim-Platz 1. Eine Reservierung ist nicht nötig. Insgesamt können sich 15 Personen dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr in dem Lesesaal aufhalten, für den ein eigenes Hygienekonzept entwickelt und mit dem Gesundheits- sowie dem Rechtsamt der Stadt Frankfurt abgestimmt wurde. "Uns ist es wichtig, in diesen schwierigen Zeiten weiterhin öffentlich zugänglich zu sein und unserem Selbstverständnis als Museum ohne Mauern nachzukommen," so Museumdirektorin Prof. Dr. Mirjam Wenzel.

Digitale Veranstaltungen des Jüdischen Museums im November

Welche politischen Implikationen hat die kulturelle Bildungsarbeit von Museen angesichts der zunehmenden Polarisierung von Gesellschaften? Dieser Frage widmet sich das Symposium zu politischen Dimensionen kultureller Bildung, welches das Jüdische Museum gemeinsam mit der Bundeszentrale für politische Bildung veranstaltet. Es wird am Donnerstag, den 12. November ab 15 Uhr bis Freitag, 13. November, 17 Uhr im Live-Stream über den Youtube-Kanal des Jüdischen Museums und auf der Website zu verfolgen sein.

Am 17. November um 19 Uhr findet der Auftakt zur neuen MbITEINANDER-Reihe statt. In einer Podiumsdiskussion zur jüdischen Gegenwartsliteratur diskutieren Olga Grjasnowna, Lana Lux und Julia Grinberg auf dem Youtube-Kanal des Jüdischen Museums. Die MbITEINANDER-Reihe bietet Raum für unterschiedliche Positionierungen und Selbstverständnisse von jüdischen Menschen mit post-sowjetischer Biographie. Sie versteht sich als eine partizipativ angelegte Plattform für Russisch- und Deutschsprechende, migrantische, post-migrantische und migrantisierte Jüdinnen und Juden und umfasst regelmäßige Veranstaltungen und Gesprächsabende im Jüdischen Museum.

Pressebilder

Blick in den Lesesaal der Georg Heuberger Bibliothek im Jüdischen Museum Frankfurt.

Blick in den Lesesaal der Georg Heuberger Bibliothek im Jüdischen Museum Frankfurt. CC-BY 4.0 Jüdisches Museum Frankfurt. Foto: Norbert Miguletz. Download HD

Blick in den Lesesaal der Georg Heuberger Bibliothek im Jüdischen Museum Frankfurt

Blick in den Lesesaal der Georg Heuberger Bibliothek im Jüdischen Museum Frankfurt. CC-BY 4.0 Jüdisches Museum Frankfurt. Foto: Norbert Miguletz. Download

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Porträt von Sarah Fischer
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