Ostend – Blick in ein jüdisches Viertel

Führung durch die Ausstellung im Hochbunker an der Friedberger Anlage

So. 28.11.21 / 11:30 Uhr

Blick in die Ausstellung "Ostend - Blick in ein Jüdisches Viertel"
Blick in die Ausstellung "Ostend - Blick in ein Jüdisches Viertel"

Veranstaltungsort: Hochbunker an der Friedberger Anlage, Friedberger Anlage 5/6, 60314 Frankfurt am Main

Das Frankfurter Ostend hatte im Jahre 1895 mit etwa 45 Prozent den höchsten Anteil an jüdischer Bevölkerung in der Stadt, viele davon osteuropäische Zuwanderer. Die größte Synagoge Frankfurts wurde im Jahre 1907 an der Friedberger Anlage festlich eingeweiht. Es gab soziale und religiöse Ein- richtungen wie Thora-Schulen, Suppenküchen, Krankenhäuser und Kindergärten. In der NS-Zeit wurde der Stadtteil ein Zufluchtsort für jüdische Menschen aus dem Umland Frankfurts. Die Großmarkthalle war 1941/1942 Ausgangspunkt der Massendeportationen. Nach dem Krieg entwickelten sich im Ostend langsam neue Anfänge jüdischen Lebens.

Die Ausstellung "Ostend. Blick in ein jüdisches Viertel", untergebracht in einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg, beleuchtet diese Geschichte. Die Führung durch die Ausstellung dauert 60 Minuten.

Aufgrund der Hygieneschutzmaßnahmen (3-G Regelung) bitten wir um Anmeldung bis spätestens einen Werktag vor dem Termin. Kontakt: besuch.jmf@stadt-frankfurt.de

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